A. V. Cheruskia Tübingen und CV in der Presse bei Quereinstig mit Suchmaschine  www.cheruskia-tuebingen.de
Schwäbische Post Ellwangen.5.5.2007 Cheruskia in Ellwangen Generalanzeiger: ChT 100. Stiftungsfest 2002 Tübinger Tagblatt: Stocherkahnrennen 2001
     

 
Sonntagsblatt

Quelle: Schwäbische Post Ellwangen.5.5.2007

 PEUTINGER-GYMNASIUM Studenten geben Abiturienten Tipps 

 Im Nachhinein schlauer 

Am Donnerstag waren Studenten der Universitäten Tübingen, Stuttgart, München, Ulm und Hohenheim zu Gast am Peutinger-Gymnasium. Unter dem Titel „Universität heute - Was sollte man wissen?“ gaben sie den Abiturienten wertvolle Tipps. 

 Am Peutinger-Gymnasium gaben Studenten verschiedener... 

Ellwangen   Auf Einladung der katholischen deutschen Studentenverbindungen, Cartellverband Ortsverband Ellwangen (CV) waren die Tübinger Studenten am Donnerstag nach Ellwangen gekommen.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein Vortrag des Studenten Gabriel Aich, der eine klare Botschaft hatte: „Gute Noten sind nicht alles.“ Schüler sollten sich „ganzheitlich“ bilden, sprich sich sportlich, künstlerisch oder sozial engagieren. Denn bei hochschulinternen Zulassungsverfahren spiele mittlerweile nicht mehr nur das Abiturzeugnis eine Rolle: „Gute Zensuren sind wichtig, eben lediglich im Vorfeld. Die Hochschule prüft heute, ähnlich einem Wirtschaftsunternehmen bei Berufseinsteigern, auch die persönliche Eignung für den Studiengang.“

Da stünden dann auch persönliche Gespräche an, die ein Studienanwärter erst einmal meistern müsse - hier mache es sich bezahlt, wenn man zuvor in Vereinen oder anderen Organisationen entsprechende „soft skills“, zu deutsch weiche (soziale) Fähigkeiten, erworben hat.

Ein weiterer Tipp von Aich: Auch während des Studiums nicht ausschließlich in den Lehrbüchern versinken - man muss sich genügend Zeit für Aktivitäten neben dem Studium nehmen. „Die Arbeitgeber bevorzugen den zum Einzelgänger erstarrten Turbo-Studenten nicht mehr.“

Nach dem Vortrag stellten sich dann Studenten verschiedener Universitäten und Studienfächer den Fragen der Ellwanger Schüler.

 

Reutlinger General-Anzeiger
leergifRegionale Nachrichten
 
Stadt und Kreis Tübingen / 03.06.2002

Späth spricht und der Papst lässt grüßen 

Katholische Studentenverbindung feiert 200. Semester - Promotionen in klassischen Fakultäten ausgezeichnet

Von Georg Fleischer
Tübingen. (GEA) Samstagvormittag vor der Neuen Aula. Die Brunnen plätschern in der Sonne, ein paar wenige Studenten ziehen ihre Bahnen. Ein sommerlicher Samstag wie jeder andere. In der Neuen Aula jedoch feierte fast unbemerkt die akademische Verbindung Cheruskia zu Tübingen ihr 200. Jubelsemester. Mit dabei als Festredner Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident Lothar Späth. 

Cherusker.
Inmitten von Cheruskern: Lothar Späth sprach in Tübingen über Bildungspolitik.
Foto: Fleischer
 

1902 als katholisch orientierte Studentenverbindung gegründet mit der Bestrebung, Tradition, Modernität und Lebensfreude zu verkörpern ist die Cheruskia eine der jüngeren Studentenverbindungen in Tübingen. »Das lag vor allem daran, dass die katholische Theologie erst 1816 an der Tübinger Universität Einzug hielt«, erklärt Universitätsdekan Eberhard Schaich. Auch er zählte zu den geladenen Gästen und Festrednern. Als Hausherr auf dem Tübinger Campus machte Schaich es möglich, dass die Cherusker von Anfang an eine Farben tragende aber nicht schlagende Verbindung im Audi Max der Neuen Aula ihren Festakt abhalten konnte. 

Keine Selbstverständlichkeit, wie Wilhelm Aicher, Philistersenior im Altherrenverband der Verbindung in seiner Begrüßung feststellte. Vor einhundert Jahren von Tübinger Studenten aus der Taufe gehoben und bald darauf in den Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV) aufgenommen, kann die Cheruskia heute rund 380 alte Herren und vierzig Aktive vorweisen. 

Das Haus, der nur in Tübingen vertretenen Verbindung liegt zwar auch auf dem Österberg, doch ist es keine Jugendstilvilla sondern ein Neubau aus den 50er Jahren. »So ein Haus ist wesentlich leichter zu unterhalten und vor allem zu heizen«, sagt Norbert Fritsche, Philisterconsenior und mitverantwortlich für die Festivitäten zum 100. Geburtstag der Cheruskia. 

Domkapitular Franz Glaser, seit 40 Jahren Mitglied bei der Tübinger Verbindung und ebenfalls ein Festredner, hatte die Ehre einen Brief aus dem Vatikan vorzulesen. In diesem ließ Papst Johannes Paul II. seine Glück- und Segenswünsche an die Verbindung ausrichten: »Aus der Kraft einer gesunden Tradition heraus, in welcher der katholische Glaube einen hervorragenden Platz einnimmt, können alle, Studenten und alte Herren, ihrem Leben eine sinnvolle Orientierung geben und fähig werden zu Bausteinen einer Gesellschaft mit humanen Antlitz zu werden«, heißt es in dem Schreiben. 

Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt des ehemaligen Baden- Württembergischen Ministerpräsidenten und derzeitigem Jenoptik-Chef, Lothar Späth. Titel seiner Festrede: »Bildungspolitik: Perspektiven für das neue Jahrhundert.« Er sei »eigentlich kein ausgewiesener Bildungspolitiker«, so Späth gleich zu Beginn. Drum legte er sich auch nicht darauf fest, die Pisa-Studie rauf und runter zu interpretieren und mit kämpferischen Parolen Eindruck zu schinden, sondern umriss vielmehr die Zusammenhänge von Bildung, Staat und Gesellschaft in einer globalisierten Welt. Späth: »Heute geht es um die Kompatibilität des Wissens mit den Bedürfnissen der Gesellschaft.« 

In seiner einstündigen, frei gehaltenen Ansprache ohne ein einziges »Äh« ging Späth vor allem auf den Wandel in der Gesellschaft ein, in der Deutschland die »am besten fortgebildeten Vorruheständler überhaupt« hervorgebracht habe. Doch werde seiner Ansicht nach die Erfahrung und das Wissen der Älteren nicht mehr geschätzt. Als erstrebenswert bezeichnete Späth, der sich jetzt auch wieder in das politische »Gewühl stürzt«, eine europaweit greifende, mit der Bildung verknüpfte Wertvorstellung. »Es täte Brüssel gut, wenn sie eine solche Vorstellung ausarbeiten würden, statt sich in endlosen Diskussionen über die BSE-Problematik auszulassen.« 

Am Ende seiner mit viel Beifall gewürdigten Rede konnte Lothar Spät noch vier Preise an ehemalige Studenten der Universität Tübingen überreichen. Die Cheruskia hatte aus Anlass ihres 200. Jubelsemesters Auszeichnungen in den klassischen Fakultäten für Promotionsarbeiten ausgelobt. 

Für die Fakultät der Philosophie und Geschichte wurde Oliver Auge ausgezeichnet, der Jurist Steffen Luik, der Theologe Christoph Mandry und der Mediziner Michael Haap repräsentierten als weitere Preisträger die anderen drei Fakultäten. 

Leergif
 
 
das.magazin
Ausgabe vom 15. Juni 2001
F
 Stocherkahnrennen  2001  
Bilderbögen von den Kostümen und vom Rennverlauf.

Die "verstärkte" AV-Cheruskia konnte am Ende den neuen Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

Die Tübinger Königsgesellschaft Roigel verfehlte zwar Pearl Harbor, dafür aber nicht den Kostumpreis.

Corps Borussia: "Wir haben uns im Ziel vertan, drum trinken wir jetzt Lebertran!"

 
Der Sieg der Cherusker

TÜBINGEN. Ein spannendes Rennen, und Tausende von Zuschauer/innen links und rechts des Neckars hatten wieder ihre reine Freude. Bei der 45. Auflage des Tübinger Stocherkahn-Events siegte die AV Cheruskia knapp mit zwei Bootslängen vor dem Stocherkahnverein Tübingen.

An der Stange von Cheruskia stand Dietmar Wallerandt, ehemals bei "Sleipnir" aktiv. Die Privatkähne "Sleipnir" und "Brutus" waren der "Straßburger Burschenschaft" ein Dorn im Auge. Sie mussten auf die Warteliste. Doch wie Wallerandt suchten sich auch die Mitglieder von "Brutus" einen anderen Kahn. Die "Brutus"-Jünger stocherten für den Tübinger Stocherkahnverein und lieferten sich mit dem späteren Erstplatzierten ein packendes Finish.

Letzter wurde Corps Borussia. Dem Stocherer brach die Stange ab. Auf das Team wartete ein halber Liter Lebertran - pro Person. Den Kostümpreis gewann wie im letzten Jahr die "Königsgesellschaft Roigel".

Noch am Vormittag hatte es Gerüchte gegeben. Ein Anrufer meldete sich bei Rainer Kaltenmark vom Tübinger Ordnungsamt. Kähne ohne Starterlaubnis (gemeint waren "Sleipnir" und "Brutus"), so der Informant, wollten dennoch am Rennen teilnehmen. So stand Kaltenmark am Start und prüfte die Lage. Doch die, die man nicht dabei haben wollte, saßen längst alle in zwei Booten.

Die Video-Seite
Insgesamt zwölf Video-Clips liegen zum Anschauen auf unserem Server bereit - für ISDN, TDSL und zum Downloaden als Zipfile (die Downloads haben längere Ladezeiten, dafür aber die bessere Qualität). Auf den Videos sind sämtliche Boote zu sehen, wie sie sich durch die schwierigste Stelle des ganzen Rennens, das so genannte Nadelöhr, quälen.

Das Gewinnspiel zum Stocherkahnrennen
Nur ein Einziger hat bei unserem Gewinnspiel zum 45. Stocherkahnrennen den späteren Sieger, die AV Cheruskia, richtig getippt. Das machte uns die Sache leicht, wir brauchten nicht zu losen. Das Würfelspiel zum Stocherkahn-Event hat gewonnen:

Christof Krieg aus Schwäbisch Gmünd.


Manfred Hantke
Sieg der Cherusker
Letzter Platz: Mit gebrochener Stange steuern die Borussen zum Lebertran
TÜBINGEN. Ein spannendes Rennen, und Tausende von Zuschauer/innen links und rechts des Neckars hatten wieder ihre reine Freude. Bei der 45. Auflage des Tübinger Stocherkahn-Events siegte die AV Cheruskia (unser Bild) knapp mit zwei Bootslängen vor dem Stocherkahnverein Tübingen.

An der Stange von Cheruskia stand Dietmar Wallerandt, ehemals bei "Sleipnir" aktiv. Die Privatkähne "Sleipnir" und "Brutus" waren der "Straßburger Burschenschaft" ein Dorn im Auge. Sie mussten auf die Warteliste. Doch wie Wallerandt suchten sich auch die Mitglieder von "Brutus" einen anderen Kahn. Die "Brutus"-Jünger stocherten für den Tübinger Stocherkahnverein und lieferten sich mit dem späteren Erstplatzierten ein packendes Finish.

Letzter wurde Corps Borussia. Dem Stocherer brach die Stange ab. Auf das Team wartete ein halber Liter Lebertran - pro Person. Den Kostümpreis gewann wie im letzten Jahr bereits die "Königsgesellschaft Roigel".

Noch am Vormittag hatte es Gerüchte gegeben. Ein Anrufer meldete sich bei Rainer Kaltenmark vom Tübinger Ordnungsamt. Kähne ohne Starterlaubnis (gemeint waren "Sleipnir" und "Brutus"), so der Informant, wollten dennoch am Rennen teilnehmen. So stand Kaltenmark am Start und prüfte die Lage. Doch die, die man nicht dabei haben wollte, saßen längst alle in zwei Booten.

Alles zum Stocherkahnrennen

   
Hauen und Stechen, Schieben und Drücken am Nadelöhr um die Eberhardsbrücke.
Von Manfred Hantke
Bild: Heinz Hei




 
bei Quereinstieg mit Suchmaschine Für Quereinsteiger mit Suchmaschine:
www.cheruskia-tuebingen.de

Impressum